Friday, 17. june 2011 5 17 /06 /Juni /2011 08:38

Dieser Kursus ist all denen gewidmet, die schon immer medizinische Ambitionen hatten, aber diese Laufbahn aus welchen Gründen auch immer nicht einschlagen konnten. Sei es der Numerus Clausus, der ihnen den Zugang zum Studium verwehrte, sei es, daß sie das zeitaufwendige Medizinstudium ganz einfach abschreckte.

 

Mein Vorschlag an alle - Do it yourself - Männer und Frauen:

 

Machen Sie diesen interessante und spannenden Beruf zu Ihrem Hobby. Dieses Betätigungsfeld verspricht kurzweilige Stunden im trauten Heim, spart hohe Arztkosten und bringt Ihnen höchste Anerkennung im Freundes- und Bekanntenkreis.

 

 

Voraussetzungen:

 

Medizinische Kenntnisse sind nicht von Nöten, sie erleichtern Ihnen aber das Verständnis der nun folgenden Anleitung. Vorausgesetzt wird hingegen, daß Sie einige Operationsszenen aus der "Schwarzwaldklinik", dem "Emergency Room" oder ähnlichen Sendungen gesehen haben.

 

Schauen Sie den dort praktizierenden Fachleuten genau auf die Finger. Bei Ihrer späteren Arbeit werden Ihnen die in diesen lehrreichen Sendungen gezeigten Tricks und Kunstgriffe sehr zustatten kommen.

 

Prüfen Sie sich bei der folgenden Frage genau und ehrlich: Wird Ihnen beim Anblick von Blut flau im Magen, löst es bei Ihnen Brechreiz oder Schwindelgefühle aus? Wenn Sie diese Frage bejahen müssen, brauchen Sie nicht weiterzulesen. Sammeln Sie lieber Briefmarken.

 

Selbstverständlich setze ich bei Ihnen handwerkliches Geschick und Freude an praktischer Arbeit voraus. Doch nun soll es endlich losgehen.

 

 

Die Räumlichkeiten:

 

Wichtig ist die Wahl des richtigen Arbeitsraumes für Ihren Heim-OP. Die Erfahrung vieler Hobby-Chirurgen spricht gegen die Nutzung von Schlaf- oder Wohnzimmern, da Blut unschöne Flecken auf Bettwäsche oder in Perserteppichen hinterläßt. Als geeignete Räume haben sich hingegen das Bad oder die Küche erwiesen. Beide sind leicht zu reinigen und vermitteln durch gekachelte Wände eine professionelle Atmosphäre (wichtig, wenn Sie Zuschauer eingeladen haben!).

 

Vorteile der Küche:

* Operationsbesteck liegt zum Teil in den Schubladen bereit.

* Instrumente können auf dem Herd abgekocht werden.

 

Vorteil des Bades:

* Zu besonders blutigen Eingriffen kann der Patient in die Badewanne gelegt werden (Abfluß kein Problem).

 

 

Was man alles braucht:

 

An Hand der folgenden Aufstellung werden Sie vielleicht überrascht feststellen, daß man mit geringem Aufwand an Material und Personal bereits recht hübsche und eindrucksvolle Eingriffe vornehmen kann.

 

Sie benötigen:

* OP-Tisch (Tapeziertisch, Sperrholzplatte auf der Badewanne)

* Skalpelle (scharfe Küchenmesser oder Allzweckmesser)

* diverse Zangen (finden sich im Werkzeugkasten)

* Narkotika wie starke Schlafmittel oder Chloroform

* Desinfektionsmittel (Brennspiritus, Domestos)

* Weisse oder besser grüne OP-Schürze, dazu passende Haube

* Gummihandschuhe (finden sich in jedem Haushalt unter der Spüle)

* verschiedene Nadeln und starkes Nähgarn

* 1 Schere

* 1 Fuchsschwanz (für Amputationen)

* 1 Schlagbohrmaschine mit Bohrern verschiedener Stärke

* 1 Assistenten oder 1 Krankenschwester

 

* (vielleicht übernimmt ein Freund oder die Ehefrau diese Rolle) 1 guter Anwalt für mißglückte Erstlingswerke

 

* (Fachterminus: Kunstfehler) 2-3 Freiwillige zum Üben (nicht die besten Freunde verwenden)

 

Bevor wir voll einsteigen sollten Sie sich noch einige Fachausdrücke aneignen. Für die eigentliche Arbeit ist ihre Bedeutung unerheblich, es hebt aber Ihr Image, wenn Sie hin und wieder einen anwenden.

 

Fraktur, Hydronephrose, Amputation Hypotonie, Nekrose, Embolie, Infusion, Incubation, Hypochondrie, Kastration, Exitus, Metamorphose usw. Auch hier sind die lehrreichen Arztserien im Fernsehen sehr zu empfehlen.

 

An Hand einer einfachen Blinddarmoperation (besonders geeignet für Anfänger) will ich Sie in die hohe Schule der Chirurgie einführen. Halten Sie sich bitte zunächst genau und Schritt für Schritt an die Anweisung. Später, mit wachsender Erfahrung, können Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen (Hirnchirurgie, Transplantationen...).

 

Haben Sie stets Geduld und lassen Sie sich von unvermeidlichen Rückschlaegen nicht entmutigen.

Merke: "Übung macht den Meister".

 

Sauerbruch soll schon gesagt haben:

"Chirurgen sind eigentlich auch nur Handwerker".

 


Dieser Text stammt aus dem Internet. Aber kennen wir nicht alle unsere Besserwisser und Klugsch......

 

Bei medizinischen problemen fragen sie den Nachbarn ihres vertrauens!

von Pepsie - veröffentlicht in: Lustiges aus Sanitäts und Rettungsdienst - Community: Rettungs und Sanitätsdienst
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Saturday, 19. march 2011 6 19 /03 /März /2011 22:38

Wie schon einmal erwähnt, schreibe ich viele erlebnisse aus der Vergangenheit um keinen zusammenhang aus aktuellen Ereignissen enstehen zu lassen.

Orte und Personen werden verfremden aufgrund unserer Schweigepflicht.

 

Was versteht man unter Schweigepflicht ?


Regelmäßig besteht eine Verschwiegenheitspflicht hinsichtlich dessen, was dem Verpflichteten gerade in seiner beruflichen Eigenschaft anvertraut oder auf andere Weise bekannt wurde.

Das betrifft bspw. im medizinischen Bereich alle personenbezogenen Daten und Tatsachen wie z. B.:

  • die dass überhaupt ein Behandlungsverhältnis zu einer bestimmten Person bestanden hat,
  • die Art der Verletzung oder Erkrankung,
  • der Unfallhergang, Krankheitsverlauf etc.,
  • die Ergebnisse der Untersuchung, die Diagnostik und (Verdachts-)Diagnose,
  • die durchgeführten Maßnahmen sowie
  • alle übrigen Informationen, die dem Helfer während des Behandlungsverhältnisses bekannt wurden.

Dies gilt, soweit die Einzelheiten Rückschluss auf eine bestimmte, damit identifizierbare Person zulassen, und auch über den Tod des Patienten/Klienten hinaus.

Und genau hier beginnt meine eigentliche Geschicht.

Es war im Sommer letzten Jahres. Von einem Passanten wurden wir auf einen jungen Mann aufmerksam gemacht, der Blutverschmiert umherirrte.

Wir haben ihn angesprochen und breitwillig folgte er uns ins Fahrzeug um seine Verletzungen genauer anzusehen.

Somit war er unser Patient , den wir zur Behandlung hatten.

Beide Hände waren an den Fingerknöcheln abgeschürft. Eindeutige Verletzungen die nur von einer Schlägerei kommen konnten.

Wobei er selbst ansonsten keine weiteren Verletzungen hatte. Seine Kleidung war komplett Blutverschmiert. Nachdem er seine Jacke ausgezogen hatte, war auch auf dem rücken jede Menge Blut zu finden. Zwischen den schulterblättern war ein blutiger Handabdruck zu sehen.

Es sah aus als hätter er sich im Blut gewälzt. Auf unsere Frage was passiert sei, antwortet er nur, er habe sich mit seiner Freundin gestritten.

Wir wollten wissen wo seine Freundin ist und ob sie auch verletzt ist.

Er hat nur gelacht und sagte , das wird er uns nicht verraten.

Für uns lag die vermutung nahe das seine Freundin schwer Verletzt ist, sollte sie noch Leben sein. Immer wieder versuchten wir ihn dazu zu überreden uns den Aufenthalstort seiner Freundin zu sagen. So könnten wir ein Fahrzeug hinschicken um Nachzusehen.

Aber er schwieg eisern.

Wir machten uns große Sorgen . Letztendlich haben wir die Polizei gerufen.

Für uns war es in dem Moment , das einzig richtige um vielleicht das leben des jungen Mädchens zu retten.

Und genau hier beginnt unser Dillema. Rechtlich gesehen haben wir uns Strafbar gemacht.

Der Schutz des Patienten hat oberste Priorität. Die Polizei dürfen wir nur dann Informieren, wenn er eine weitere Straftat begehen will.

Die begangene Straftat untersteht der Schweigepflicht, somit darf ich den Täter trotz wissen nicht benennen.

Eine weiter war ja nicht geplant.

Für uns eine sehr schwere Situation.

Lange habe ich darüber nachgedacht. Schweigepflicht ist für mich eines der wichtigsten Dinge in dem Job.

Wie sollen uns sonst Patienten vertrauen, wenn sie Angst haben müssen vor konsequenzen?

Wie oft geht es ja auch um ihre eigene Gesundheit und leben, gerade in hinblick auf Drogen.

Erst kürzlich habe ich im Rahmen einer Fortbildung über Rechtsgrundlagen, einen Anwalt zu diesem Fall befragt.

Er meinte , da sind wir weit über unser Ziel hinaus geschossen.

Rechtlich gesehen gibt es kein Opfer. Nur auf unsere Vermutung hin hätten wir nicht handeln dürfen.

 

Konsequenzen hatte es für uns zum Glück nicht. Leider haben wir auch nie erfahren was tatsächlich passiert ist.

von Pepsie - veröffentlicht in: Nachdenkliches aus dem Rettungsdienst - Community: Rettungs und Sanitätsdienst
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Monday, 10. january 2011 1 10 /01 /Jan. /2011 22:00

Jetzt muss ich mal was privates schreiben. So ein bisserl Privatleben hab ich ja auch noch.

Jeder meint immer da herrscht Ruhe und zufriedenheit. Aber da gibt es auch noch den Alltagswahnsinn.

Der steht dem Wahnsinn im Rettungsdienst in nichts nach.

Manchmal vielleicht nicht so Arbeitsintensiv.

Aber Nervenstärke braucht man allemal.

 

Das wir Frauen nicht unbedingt zu den Technischen Experten gehören, hat sich ja schon rum gesprochen.

Es es gibt ein paar Dinge die wir Frauen besser beherschen und verstehen als Männer.

Es handelt sich eindeutig um Waschmaschinen und Bh`s!

Wie jedes Jahr wird es nicht nur Weihnachten. Nein, es geht auch immer irgend ein Gerät kaputt.

Bei mir war es die 2 Monate alte Waschmaschine. Nachdem ich ja noch Garantie habe, rufe ich den Techniker an.

Ich erkläre ihm das sich die Trommel verabschiedet hat und  die Plastikteile in der Trommel gerissen sind.

Er nennt sie "Mitnehmer" Ja, dann soll er sie mal mitnehmen diese "Mitnehmer"

Prompt so nach 2 Wochen erscheint er auch zur Reperatur.

Süßifant fragt er mich : " Na was waschen sie denn in der Waschmaschiene?"

" Mein Auto! Natürlich im Schonwaschgang wegen dem Lack!"

Junge, mein Hirn ist nicht in der Waschtrommel hängen geblieben! Du willst mir meine Garantie nicht geben.

" Wissen sie manche Frauen waschen ihre Bh`s in der Maschiene!"

Ach ! Es gibt Frauen die ihre Bh`s waschen?!

Jetzt versucht mir doch tatsächlich dieser Techniker ( Mann) zu erklären, das dieser Bh Verschluss meine Waschtrommel zerstört hat.

Nochmals für die Männer die nur Ps im Hirn haben. Es geht um befestigung für weibl. Frontspoiler.

Ich spreche hier nicht von Enterhaken! Nein, diese fuzzel Dinger, die man am Rücken befestigt, um beim bücken keine Halskrause zu tragen.

Meine Waschmaschiene hat eine Füllmenge von 8 Kg. Nicht mal Lolo Ferrarie hatte diese Füllmenge!

Und diese kleinen Ösen, nur Millimeter dick sollen so eine Zerstörungskraft haben?

1400 Umdrehungen trotzen?!

Na dann soll er doch diesen wahnsinns Bh zum Auto schleppen nehmen! Reißt garantiert nicht!

Meine Garantie hab ich bekommen. Kleinlaut hat er zugegeben das es ein Konstruktionsfehler ist. Die befestigungen sind für die Füllmenge zu gering!

Ja ,ihr lieben Techniker( Männer) ihr glaubt wohl ihr könnt uns für dumm verkaufen.

Aber nicht wenn es um Waschmaschienen geht!

von Pepsie - veröffentlicht in: Lustiges Allgemein - Community: Rettungs und Sanitätsdienst
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Thursday, 23. december 2010 4 23 /12 /Dez. /2010 00:12

Ja ! Endlich ist es wieder so weit. Die wunderschöne friedliche Weihnachtszeit.

Die Oma noch rechtzeitig ins Krankenhaus entsorgt. Seltsam immer zur Weihnachtszeit geht es ihr besonders schlecht.

Aber nachdem ja schon mal ein Platz frei ist, laden wir die lukrative Tante ein. Das Fest der Liebe und die Tante ist ja ganz allein.

Bei der Gelegenheit könnte man in ruhe das Erbe klären.

Jetzt hat die arme ja schon seit Jahren Diabetis und darf vieles nicht Essen. An Weihnachten wollen wir sie mal richtig verwöhnen.

Unser Tantchen hat nicht wirklich viel gegessen. Das bisserl Gans und vier Stück Torte kann doch nicht schaden.

Nein, Insulin haben wir ihr nicht gespritzt. Das macht ja normalerweise der Pflegedienst. Erstens können wir das gar nicht und was tun wir wenn sie Unterzucker bekommt?

Irgendwie ist sie seit ein paar Stunden etwas komisch. Nicht das sie noch umfällt bevor wir mit ihr alles geregelt haben!

Mei und unser Opa! Der hat auch schon seit Jahren Asthma. Das Rauchen hat er gleich aufgehört. Aber es ist ja Weihnachten.

Er riecht so gerne den Zigaretten und Zigarrenrauch. Schaut doch so richtig Romantisch aus wie die Nebelschwaden um den Christbaum ziehen.

Unser Opa ist ein ganz lustiger! Der pfeifft sogar aus der Lunge " Oh du fröhliche"!

Naja, die Mama ist a bisserl tolpatschig. Erst lässt sie die Gans anbrennen und dann stolperts auch noch über meine Füsse.

Dummerweise stand da  der Tisch. Mit dem Kopf ist sie genau auf die Tischkannte geknallt. Zum glück ist der Tisch ganz geblieben.

Ja der Onkel Klaus ist auch da. Eigentlich hatten wir ja Streit.

Aber Weihnachten ist genau die richtige Zeit Frieden zu schließen. Nach langem eingehenden Gespräch brauch ich a bisserl frische Luft.

In dem moment wie ich die Jacke anziehen wollte , ist er mir direkt mit der Nase an meine Faust gestossen.

Ach ja und unser kleiner Michael. Er ist zwar erst 7. Aber wer ein richtiger Mann werden will, muss früh anfangen.

Klar darf er bei Mama etwas Bowle probieren. Aber die schmeckt ihm nicht so gut. Das Bier vom Papa ist schon wesentlich besser.

Die Oma steckt dem Schleckermäulchen noch ein paar Pralinen rein.

Die Pralinen mit der guten Füllung.

Er ist doch sonst so gut erzogen. Erst hat er ja noch gelacht.

Und dann kotzt er uns einfach auf den Teppich!

Ja was hat den der Bua????

Ein schwarzes Schaf giebt es ja in der Familie. Der Onkel Jürgen säuft seit 364 Tage im Jahr. Wie jedes Jahr hat er gute Vorsätze.

Spätestens nach der dritten Flasche Schnaps ist es endlich Zeit aufzuhören. Jedes Jahr Weihnachten punkt Mtternacht ist es soweit.

Leider scheitert es immer wieder daran, das die Kliniken Weihnachten punkt Mitternacht keinen Entzug machen wollen.

Natürlich ist er über soviel Unflexibilität erbost.

Die Wohnung ist kalt und nichts mehr zum Heizen. Aber Onkel Jürgen hat immer Wert auf rustikale Möbel gelegt.

Mit der richtigen Axt bekommt man auch rustikale Möbel klein.

Nur blöd wenn dabei der Christbaum mit den Kerzen umfällt. So groß sollte das Feuer doch nicht werden.

Soviel mühe hat er sich gemacht. Und tatsächlich wird doch noch ein Bett für einen Entzug frei. Nachdem es schon nach Mitternacht ist, hat er seine Meinung geändert.

Sein freundlicher Besuch , in weihnachtilichem Tannengrün gekleidet, konnten in doch noch Überzeugen.

Ja du schöne Weihnachtszeit. Friedlich und freudig ,feiern wir das Fest der Liebe!

 

Ein kleiner Streifzug aus unserer Sicht , mit zum Teil Originalaussagen, etwas Sarkastisch verpackt.

 

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest.

Vorallem bleibt Gesund und friedlich lächeln, :-)

von Pepsie - veröffentlicht in: Lustiges aus Sanitäts und Rettungsdienst - Community: Rettungs und Sanitätsdienst
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Tuesday, 30. november 2010 2 30 /11 /Nov. /2010 10:57

In letzter Zeit habe ich wenig geschrieben.



Doch heute habe ich diese Nachricht von Su70Ko bekommen, die mich sehr nachdenklich stimmt.

 

Ich stöbere gerade in deinem Tagebuch und muss mich eigentlich gar nicht wundern, was in unserem "Gesundheits(un)wesen" so alles los ist.
Eigentlich ist er schon sehr Traurig Dein Eintrag "Im Krankenhaus stirbt sich's leichter"... Als Sani und Notarzt musst du dich ständig WEITERbilden, Fortbilden und auf dem Laufenden bleiben... und schaffst du es dann, Deinen Patienten im Krankenhaus "lebend" abzuliefern, wird dessen letzter Überlebenswille vorab auf die Probe gestellt wird.... frei nach dem Motto: "Mog der oder de do überhaupt no lebn?"
Da frag ich mich ganz ehrlich: "bekommt man auf die Unterstützung des sozialverträglichen Ablebens (damit einfach nicht soviele Gesundheitskosten anfallen) eine Provision?????

Für was Qualitätsmanagement in den Krankenhäusern, wenn so mit Patienten umgegangen wird? Wenn entsprechende Hygienemängel bereits lebensbedrohliche Ausmaße annehmen?
Warum ist man dann eigentlich Sanitäter oder Notarzt? Warum eigentlich so ein Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein? Oder Erst-Helfer im Betrieb? Ganz einfach - dann mach ich den auch nicht mehr...! Dann war doch eh alles umsonst!?

Ja genau: "Da Tod is umsonst - und der kost's Leb'n!...

 

 

In vielen Dingen kann ich ihr nur zustimmen.

Aber warum machen wir die Arbeit? Weil es uns nicht um das System sondern um die Menschen geht.

Wenn wir uns nicht mehr weiterbilden oder die Bevölkerung keine Ersten-Hilfekurse machen, trifft es nicht diejenigen, die aus kostengründen bei den Patienten und der Hygiene einsparen.

Sondern es trifft die , die hilfe dringend brauchen.

Allerdings stelle ich mir häufig die Frage:" Ist  von unserer Gesundheitsreform ein früheres ableben gewollt?"

Immer häufiger erleben wir , das gerade die Ältere Generation, sich Gesundheit nicht mehr Leisten kann.

Schwer Kranke gehen Monatelang nicht mehr zum Arzt oder können  die Notwendigen Medikamente nicht mehr Leisten.

Oft fehlen alleine die 10 Euro Praxisgebühr, weil es nicht mal mehr für Essen reicht.

Hört sich die Kopfpauschale nicht irgendwie nach Kopfgeld an?

Wo bleibt die Bonuszahlung der Kassen für früheres ableben. Gezahlt an die Angehörigen oder dem Hausarzt ihres Vertrauens?

Ist es nicht eine staatlich geförderte Euthanasie?

von Pepsie - veröffentlicht in: Nachdenkliches aus dem Rettungsdienst - Community: Rettungs und Sanitätsdienst
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